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    Die Energiepolitik der Schweiz
    Energiewende abwenden!

Die Klimakonferenz in Paris ging, wie erwartet, in die Verlängerung. Am Ende resultierte ein Abkommen. Darum wird die Konferenz als Erfolg gewertet. Die Umwelt-Aktivisten und Aktivistinnen jubeln. Das Dokument „empfiehlt“ den Staaten, den CO2-Ausstoss bis 2035 drastisch zu senken und „verpflichtet“ sie, die Erderwärmung auf 2°C zu beschränken, wenn möglich auf 1,5°. So weit, so gut gemeint.

20 Okt 2015

Und jetzt?

Die Wahlen sind gelaufen und plötzlich sieht die Politlandschaft ganz anders aus. Die Bürgerlichen haben (sogar ohne die sogenannt „Bürgerlich“-Demokratische Partei) im Nationalrat die absolute Mehrheit. Alles paletti – jetzt ist die Energiewende vom Tisch! Wirklich? Nicht so schnell! Politik bleibt Politik, das heisst: Interessen gehen vor Prinzipien.

Die heutige Stromdebatte in der Schweiz erinnert in vielem an Andersens Märchen «Des Kaisers neue Kleider». Die Schweiz ist kein Windland, trotzdem soll die Windkraft gefördert werden. Die Geothermie ist eine unerforschte und nicht alltagstaugliche Technologie, trotzdem spielt sie in den Überlegungen des Bundes eine zentrale Rolle. Strom aus Solarzellen kann zur Zeit nicht gespeichert werden, trotzdem soll auch er über alle Massen gefördert werden.

08 Aug 2015

Unredlich!

Die Energiestrategie 2050 des Bundesrats, die sogenannte Energiewende, hat ein einfaches, klares Ziel: Ersatz der Kernkraftwerke durch erneuerbare Energie. Zu diesen zählen Photovoltaik, Windenergie, Biomasse und Geothermie. Auch ein Ausbau der Wasserkraft wird angestrebt. Sollte das nicht reichen, kann man immer noch importieren und Gaskraftwerke bauen.

Doris Leuthard auf schwieriger Mission: Seit der Bundesrat beschlossen hat, künftig auf Atomkraft zu verzichten, weibelt die Energieministerin in Sachen erneuerbarer Energien durchs Land und durch Europa. Sehr zum Missfallen der Atomlobby.

05 Mär 2015

Das Klima retten!

Wer unseren Blog verfolgt, weiss: Wir nehmen die Bedrohung durch den Klimawandel ernst.

Aber was der Bundesrat am 27. Februar 2015 verlauten liess, macht doch stutzig: Der Unsinn der Energiewende genügt offenbar noch nicht. Neuerdings sollen bereits 2030 Reduktionsziele erreicht werden, die aller Realität spotten: 50% weniger CO2-Ausstoss gegenüber 1990!

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