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    Die Energiepolitik der Schweiz
    Energiewende abwenden!
24 Mär 2017

Nein eröffnet Chancen

Während ihrer Pressekonferenz vom 21. März äusserte sich BR Leuthard zur Abstimmung vom 21. Mai. Unter anderem sagte sie Folgendes:
Ich habe mit Freude festgestellt, dass die Vertreter der Wirtschaft auch sagen Kernkraft ist wahrscheinlich nicht das Zukunftsmodell für die Schweiz, aber gleichzeitig kritisiert man ‚Wir haben die Versorgung nicht sichergestellt’. Ja, also, ok! Was ist dann die Alternative?

Sie rühmt ihre Strategie als „Sicher, sauber, schweizerisch“, dabei macht sie die Energieversorgung weniger sicher, weniger sauber und sie ist ein unschweizerisches Flickwerk.

BR Leuthard unterstellt, nach einem Nein hätten wir nichts und stünden mit leeren Händen da. In Wirklichkeit haben wir nach einem Nein die Chance, eine echte Strategie zu entwickeln. Das heisst, eine Auslegeordnung der bestehenden und wahrscheinlichen künftigen Probleme zu erstellen und die sich jetzt und in Zukunft bietenden Möglichkeiten zu deren Lösung aufzulisten. Daraus sind die besten Lösungen ideologiefrei, faktenbasiert und unvoreingenommen auszuwählen.

Es würde sich auch eine Chance bieten, eine wirtschaftlich nachhaltige Lösung für die Wasserkraft zu finden, statt mit einer Pflästerlipoitik vorübergehend Freunde zu gewinnen. Es bieten sich verschiedene Wege an: Den deutschen Kohlestrom mit einer CO2-Abgabe belasten, die Wasserzinsen statt bei den Kraftwerken bei den Konsumenten erheben oder Deutschland bei der WTO wegen Dumpings einklagen.
Ein „Nein“ am 21. Mai eröffnet Möglichkeiten und Chancen, ein „Ja“ zementiert einen gefährlichen Irrweg!

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