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    Die Energiepolitik der Schweiz
    Energiewende abwenden!
08 Jun 2013

Kopfrechnen

Kopfrechnen

Nein, beliebt war Kopfrechnen noch nie. Die Freude daran wurde vielen in der Schule gründlich ausgetrieben. Offenbar haben die meisten Politiker es sogar ganz verlernt. Sonst hätten sie der Energiewende nicht zugestimmt. Es braucht nämlich keine Computermodelle, um einzusehen, dass das mit der Photovoltaik niemals funktionieren kann. Das kann man im Kopf ausrechnen.

Woher der Strom in der Schweiz kommt lesen Sie unter „Wie kommt der Strom in die Steckdose?“

Heute wollen wir schauen, wer Strom braucht und wie viel. Damit sehen wir, wer Strom sparen kann. Schliesslich kann nur Strom sparen, wer Strom braucht. Denn sparen wird man müssen für die Energiewende – und das nicht zu knapp! Die Schweiz braucht gegenwärtig etwa 68 Milliarden Kilowattstunden (TWh) pro Jahr, jedes Jahr ein oder zwei Prozent mehr. In Zukunft soll der Stromverbrauch nicht mehr wachsen und bis 2050 auf unter 60 TWh zurückgehen. Gleichzeitig sollen wir die Ölheizungen durch Wärmepumpen ersetzen und von Benzin- auf Elektroautos umsatteln. Wen wird das treffen?

Für die allermeisten der heute laufenden Kernkraftwerke trifft das zu. Aber auch in der Kerntechnik gibt es technischen Fortschritt.

Die heutige Generation der Kernkraftwerke ist so ausgelegt, dass Unfälle, die eine Freisetzung von radioaktiven Substanzen zur Folge haben könnten...

27 Mai 2013

Radioaktiv!

Ein Schreckenswort! Was radioaktiv ist, ist gefährlich, lebensgefährlich gar! Schliesslich wissen wir alle: es gibt keine harmlose Dosis, keine untere Grenze für Schäden.

Tatsache ist aber: Alles in der Natur ist radioaktiv. Wir alle sind radioaktiv. Eine Welt ohne Radioaktivität hat es nie gegeben. Und alles Leben gedeiht prächtig.

Wir haben es schon oft gehört: "Wozu Kraftwerke? - bei mir kommt der Strom aus der Steckdose". Bei uns auch. Aber eben - wie kommt der Strom in die Steckdose?

Natürlich kommt der Strom aus Kraftwerken und über ein kopliziertes System von Leitungen – das Netz – schliesslich in die Steckdose. Welche Kraftwerke?

Das Jahr 2050 liegt in weiter Ferne. Volle 37 Jahre liegen zwischen heute und diesem Planungshorizont. Kann man voraussehen, wie die Welt aussehen wird? Wie die Schweiz funktionieren wird, ihre Wirtschaft, ihre Politik, ihre Menschen?

Schauen wir 37 Jahre zurück, ins Jahr 1978. Erinnern sie sich?

Was man so liest: "In Fukushima ist noch niemand wegen der Strahlung gestorben. In Zukunft werden es Tausende sein."

Kaum. Aber woher kommt diese Vermutung? Sie kommt daher, weil ionisierende Strahlung auf zwei ganz unterschiedliche Arten schädlich sein kann.

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