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    Die Energiepolitik der Schweiz
    Energiewende abwenden!
09 Jul 2013

Strom Speichern

Am Ende von „Kopfrechnen“ haben wir euch mit viel überschüssigem Solarstrom allein gelassen. Heute fragen wir uns: wohin mit dem Segen? Man muss ihn speichern. Aber wie? Kohle liegt auf Halde, Erdöl im Tanklager. Sogar das Erdgasnetz kann  während ca. 24 Std – im Gegensatz zum Stromnetz – begrenzt eine Speicherfunktion ausüben: über tolerierbare Druckschwankungen. Aber Strom muss zum Speichern in eine andere Energieform umgewandelt werden. Hier sind die Möglichkeiten – und die Kosten:

Die billige Energiewende

Papier ist geduldig. Die Schweizerische Energiestiftung (SES) glaubte Doris Leuthard und dem Bundesamt für Energie einen Gefallen tun zu müssen. Sie gab, wie es ihre Gewohnheit ist, eine Studie in Auftrag. Die Frage: was ist für die Schweiz billiger, die Wende oder die Nichtwende? Als die Studie fertig war, versandte die SES eine Pressemitteilung. Die Agenturen übernahmen sie und die Zeitungen druckten sie brav ab. Das Geld, das Papier und die Druckerschwärze hätte man sich sparen können. Das Ergebnis stand von vorneherein fest.

Greentec – aber richtig!

Wer die „Weltwoche“ nicht liest, hat auch diese Woche etwas verpasst; diese Woche ganz besonders. In der Weltwoche vom 20. Juni erzählt Alex Baur (Naturfreunde für Atomstrom) eine herrliche Geschichte: Unter dem Titel „Götterdämmerung im Wendeland“ erzählt er, wie ein Wettbewerb um die beste grüne technische Neuerung im deutschen „Pro 7“ ein politisch absolut unkorrektes Resultat ergab. Aber lesen sie selbst:

„Smart Grid“ heisst das Zauberwort! Wenn man auf die unzuverlässige Verfügbarkeit von Wind und Sonne zu sprechen kommt, dann bekommt man oft zur Antwort: „Wir haben dann eben ein smart Grid!“ Was ist das, ein schlaues Netz? Was ist überhaupt das Netz – und war es bisher dumm?

08 Jun 2013

Kopfrechnen

Kopfrechnen

Nein, beliebt war Kopfrechnen noch nie. Die Freude daran wurde vielen in der Schule gründlich ausgetrieben. Offenbar haben die meisten Politiker es sogar ganz verlernt. Sonst hätten sie der Energiewende nicht zugestimmt. Es braucht nämlich keine Computermodelle, um einzusehen, dass das mit der Photovoltaik niemals funktionieren kann. Das kann man im Kopf ausrechnen.

Woher der Strom in der Schweiz kommt lesen Sie unter „Wie kommt der Strom in die Steckdose?“

Heute wollen wir schauen, wer Strom braucht und wie viel. Damit sehen wir, wer Strom sparen kann. Schliesslich kann nur Strom sparen, wer Strom braucht. Denn sparen wird man müssen für die Energiewende – und das nicht zu knapp! Die Schweiz braucht gegenwärtig etwa 68 Milliarden Kilowattstunden (TWh) pro Jahr, jedes Jahr ein oder zwei Prozent mehr. In Zukunft soll der Stromverbrauch nicht mehr wachsen und bis 2050 auf unter 60 TWh zurückgehen. Gleichzeitig sollen wir die Ölheizungen durch Wärmepumpen ersetzen und von Benzin- auf Elektroautos umsatteln. Wen wird das treffen?

Für die allermeisten der heute laufenden Kernkraftwerke trifft das zu. Aber auch in der Kerntechnik gibt es technischen Fortschritt.

Die heutige Generation der Kernkraftwerke ist so ausgelegt, dass Unfälle, die eine Freisetzung von radioaktiven Substanzen zur Folge haben könnten...

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