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    Die Energiepolitik der Schweiz
    Energiewende abwenden!

Der Bundesrat hat die Gesetzesvorlagen zur Energiestrategie 2050 publiziert. Jetzt ist die Katze aus dem Sack, und sie zeigt die erwartete planwirtschaftliche Fratze: Subventionen, Vorschriften, Marktverzerrungen, Eingriffe in die Wirtschaft. Trotz allem schafft der Bundesrat nur knapp die Hälfte der gelobten Energiewende. Hier ein paar der bitteren Rosinen:

Die ineffizienten Ökostromsubventionen in Milliardenhöhe müssen gestoppt werden. Diese Forderung stellt FDP Nationalrat Christian Wasserfallen auf seiner Webseite. Der ehemalige Nationalrat Ruedi Rechsteiner dagegen meint, wer gegen die KEV sei, habe das Gesetz nicht verstanden. Dabei hat er die Wirtschaft nicht verstanden.

 

Gefallen ihnen die Photozellen auf den Dächern? Hoffentlich! Sie haben sie nämlich mitbezahlt. Mit Ihrer Stromrechnung. Bald werden Sie mehr bezahlen. Unser Parlament hat das so beschlossen. Die Sache ist allerdings kompliziert – wie alles in der Subventions- und Planwirtschaft.

09 Jul 2013

Strom Speichern

Am Ende von „Kopfrechnen“ haben wir euch mit viel überschüssigem Solarstrom allein gelassen. Heute fragen wir uns: wohin mit dem Segen? Man muss ihn speichern. Aber wie? Kohle liegt auf Halde, Erdöl im Tanklager. Sogar das Erdgasnetz kann  während ca. 24 Std – im Gegensatz zum Stromnetz – begrenzt eine Speicherfunktion ausüben: über tolerierbare Druckschwankungen. Aber Strom muss zum Speichern in eine andere Energieform umgewandelt werden. Hier sind die Möglichkeiten – und die Kosten:

Die billige Energiewende

Papier ist geduldig. Die Schweizerische Energiestiftung (SES) glaubte Doris Leuthard und dem Bundesamt für Energie einen Gefallen tun zu müssen. Sie gab, wie es ihre Gewohnheit ist, eine Studie in Auftrag. Die Frage: was ist für die Schweiz billiger, die Wende oder die Nichtwende? Als die Studie fertig war, versandte die SES eine Pressemitteilung. Die Agenturen übernahmen sie und die Zeitungen druckten sie brav ab. Das Geld, das Papier und die Druckerschwärze hätte man sich sparen können. Das Ergebnis stand von vorneherein fest.

Greentec – aber richtig!

Wer die „Weltwoche“ nicht liest, hat auch diese Woche etwas verpasst; diese Woche ganz besonders. In der Weltwoche vom 20. Juni erzählt Alex Baur (Naturfreunde für Atomstrom) eine herrliche Geschichte: Unter dem Titel „Götterdämmerung im Wendeland“ erzählt er, wie ein Wettbewerb um die beste grüne technische Neuerung im deutschen „Pro 7“ ein politisch absolut unkorrektes Resultat ergab. Aber lesen sie selbst:

„Smart Grid“ heisst das Zauberwort! Wenn man auf die unzuverlässige Verfügbarkeit von Wind und Sonne zu sprechen kommt, dann bekommt man oft zur Antwort: „Wir haben dann eben ein smart Grid!“ Was ist das, ein schlaues Netz? Was ist überhaupt das Netz – und war es bisher dumm?

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