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    Die Energiepolitik der Schweiz
    Energiewende abwenden!

Der folgende Text von Thomas Held erschien vor einigen Monaten in der Zeitschrift "Der Schweizer Monat". Er ist so aktuell wie damals. Thomas Held – ehemals Direktor von "Avenir Suisse" und in seiner Jugend ein vehementer AKW-Gegner – hinterfragt die "Energiewende" ganz grundsätzlich. Aber lesen Sie selbst:

(Der Gastblog erscheint hier mit Zustimmung des Herausgebens des "Monat" und des Autors.)

Liebe Freunde, liebe Mitstreiter,

Das Kaltduschenmitdoris-Team wünscht allen frohe und besinnliche Festtage und ein erfolgreiches und gesundes 2014. Hoffen wir, dass es uns zusammen mit vielen Gleichgesinnten im kommenden Jahr gelingen wird, ein wenig mehr Vernunft zurück in die Energie-Politik zu tragen.

Für Ihr Interesse und Ihre Treue möchten wir uns herzlich bedanken. Sie haben ein Weihnachtsgeschenk verdient und vielleicht möchten auch Sie jemandem eine Freude bereiten. Wir hätten da eine Idee:

03 Dez 2013

Atommüll

Da flattert uns ein sogenannter „Beipackzettel zu Atomstrom“ in die Mailbox, der wieder einmal die altbekannten Ungeheuerlichkeiten verbreitet. Unter anderem das:

Da nur 0,1 % des Brennmaterials im Reaktor in Energie umgesetzt wird, 99,9 % also als hochradioaktiver Atommüll zurückbleiben, werden in Atomreaktoren täglich unvorstellbare Mengen von Atommüll erzeugt.

Eine willkommene Gelegenheit, wieder mal das Thema „Atommüll“ zu besprechen. Wie oft hört man doch das Argument: „Ich wäre ja schon für die Atomenergie, wenn nur das Problem mit den Abfällen nicht wäre.“ Ja, wie ist das eigentlich mit dem Abfall-Problem? Woraus besteht eigentlich dieser gefürchtete „Atommüll“?

Die Kommission des Nationalrats für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) hat mit 18:7 Stimmen Eintreten auf die Vorlage aus dem Bundesamt für Energie beschlossen. Haben die Damen und Herren die Vorlage wohl gelesen? (Siehe „Halbe Energiewende“) Und: lesen sie überhaupt Zeitungen? Sie könnten wissen, auf was sie sich einlassen. Deutschland macht es vor.

Wir haben uns über ionisierende Strahlen und ihre Wirkung unterhalten. Dabei haben wir verschiedene Arten der Strahlung kennen gelernt. Heute diskutieren wir: Wie gefährlich ist Radioaktivität? Wir wissen: Sie kann krank machen. Man weiss auch: Bei Dosen von weniger als 100 Millisievert (mSv) ist noch nie jemand strahlenkrank geworden. Aber wie steht es mit den langfristigen Auswirkungen? Wir wissen, dass Strahlendosen von einigen hundert mSv die Wahrscheinlichkeit erhöhen, später an Krebs zu erkranken. Wie hängen Wahrscheinlichkeit und Dosis zusammen?

Der Vorbericht des IPCC „für Entscheidungsträger“ ist publiziert – die Medien haben berichtet. Er bringt keine Entwarnung, obwohl die globale mittlere Temperatur seit über 10 Jahren nur noch leicht gestiegen ist. Wie kann man bloss weiter warnen, obwohl doch scheinbar kein Anlass dazu besteht?

Eben: scheinbar! Auch in den letzten 10 Jahren gab es deutliche Warnzeichen:

Unter dem Stichwort „Radioaktiv!“ haben wir darüber gesprochen, wie man Strahlendosen misst. Heute wollen wir, wie versprochen, verschiedene Arten von ionisierender Strahlung betrachten.

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